Die SPD-Gemeinderatsfraktion Heinersreuth:
Bei uns werden Sie auch in Zukunft hier informiert!


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger
wir hoffen sehr, Sie haben das vorzeitige Ausscheiden der deutschen Fußballnationalmannschaft zwischenzeitlich verdaut.

Aus dem gemeindlichen Leben gibt es einiges zu berichten. Zunächst aus der Gemeinderatssitzung, die am 26.Juni 2018 stattfand.
Wie immer stehen am Anfang die Bekanntgaben.
Die Inspektionen bei den Feuerwehren in Heinersreuth und Altenplos fielen gut aus Unser Dank gilt den Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden.
Glückwunsch an die Jugendfeuerwehr aus Heinersreuth, die beim Jugendleistungsmarsch den 2.Platz belegte.
Dank an die VEMA-Versicherungsmaklergenossenschaft aus Unterkonnersreuth für die neue Sitzgarnitur.
Förderanträge für die Sanierung der Sporthalle in Heinersreuth sind gestellt. Wir hoffen auf eine großzügige Förderung und gehen davon aus, dass wegen der Kegelbahnerweiterung baldmöglichst eine klare Regelung zwischen SVH und der Gemeinde möglich ist, der der Gemeinderat auch zustimmen kann.
Auf unseren Wunsch hin, wurden die Nitratwerte bei der letzten Untersuchungen unseres Trinkwassers bekannt gegeben. An allen Messstellen liegt der Wert deutlich unter dem Grenzwert. Wir hoffen, es bleibt so.
Zum “Zauberwort” Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept. Wir sind auf die Ergebnisse gespannt. Etwas verwundert sind wir allerdings über die Pressemitteilung zu diesem Thema. Da wird eine ökologische Gemeinde gefordert. Die Autoren sollten vielleicht einmal unseren Antrag “Ökologische Gemeinde” lesen, der einmalig im Landkreis sein dürfte. Die Verfasser der Presseerklärung schreiben, dass unsere Gemeinde noch kein ausreichendes Wohnraumangebot geschaffen hat. Wo leben diese Herrschaften? In den letzten Jahren reihte sich ein Baugebiet ans andere. Mehr geht z.Zt. nicht, um unsere Infrastruktureinrichtungen, wie z.B. Kitas, nicht zu überlasten.In der “Neuen Mitte Altenplos” sollen Lücken im Mietwohnungsbereich geschlossen werden. Eine andere Studie, die erst vor kurzem erstellt wurde, sieht keinen Bedarf. Es werden Radwege gefordert. Wo sollen die entstehen.
Wir hoffen, die eingesetzten Gelder unserer Bürgerinnen und Bürger bringen Vorteile für die Gemeinde.

Die CSU-Fraktion beantragt eine Bushaltestelle in Höhe der Tankstelle, um die neuen Baugebiete anzubinden. Natürlich sind wir für eine Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs. Eine solche Haltestelle hätte schon bei der Planung der Baugebiete erfolgen sollen. Vor einigen Jahren in Dürrwiesen hat das gut funktioniert.
Wegen der großen Menge von Plastikabfall, der auch im Meer landet, beantragten unsere Mitbewerber von der CSU die Anschaffung von Plakattafeln mit dem Thema Umwelt. Natürlich wollen auch wir den Plastikmüll entscheidend reduzieren. Wenn nicht die gesamte Gemeinde mit Plakattafeln bestückt wird, sondern gezielt an zentralen Orten, sind wir einverstanden. Der beste Müll ist der, der erst gar nicht entsteht. Was wir als Verbraucher an “Verpackungsterror” erleben, schreit zum Himmel. Alle Verbraucher sind aufgefordert, Produkte, die mehrfach in Plastik eingepackt sind, zu meiden.
Der Verlegung des Ortsschildes in Unterkonnersreuth, wegen der Verkehrssicherheit beim neuen Bürogebäude der Fa. VEMA, haben wir selbstverständlich zugestimmt.
Unsere Zustimmung fand ein Bauantrag im Ortsbereich von Heinersreuth. Eine Nachverdichtung im Ortskern entspricht unseren Vorstellung von einer sinnvollen Ortsentwicklung.
Für einen Bauantrag im Baugebiet “Breiter Acker” konnte eine Genehmigungsfreistellung erteilt werden.
Schon länger in der Diskussion ein neuer Ölabscheider für die Feuerwehr Altenplos. Hier mussten nicht nur finanzielle Gründe, sondern der Gleichheitsgrundsatz, Fragen des Umweltschutzes und auch organisatorische Belange berücksichtigt werden. All diese Fragen sehen wir als geklärt an und stimmten zu, mit Maßgabe, dass ein solcher Ölabscheider auch am Heinersreuther Feuerwehrhaus gebaut wird.
Es liegen nun alle Voraussetzungen zur Verwirklichung des Bebauungsplanes “Ortsmitte Cottenbach” vor. So stimmten wir natürlich für den Satzungsbeschluss.
Was lange währt... - Beim Baugebiet “Alte Schule” muss die Gemeinde eine Forderung von rund 20.000 Euro begleichen.
Das Rathaus soll eine neue Heizungsanlage bekommen, zum Preis von 12.237 Euro.
AWO-Kindergarten Sausewind Altenplos. Nach aktuellen Stand beträgt der Eigenanteil der Gemeinde ca. 734.000 Euro. Die Vergabe der einzelnen Gewerke übertrug der Gemeinderat der Bürgermeisterin, was sinnvoll ist. Beim vorgelegten Zwischenbericht stört uns die Bemerkung “wirtschaftliche Baustoffverwendung”. Das sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Wir verfolgen mit großem Interesse den Fortgang der Baumaßnahme.
Der Tagesordnungspunkt 12 war überschrieben mit Ökologische Gemeinde “Summer in der Gma”. Vollkommen in Mundart müsste es heißen "Summa in da Gma”. Aber Namen sind wie Schall und Rauch, wichtig ist, dass für Insekten mehr getan wird. Es sollen verschiedene gemeindliche Flächen zum Blühen gebracht werden. Bei uns, die wir das Konzept “Ökologische Gemeinde” entwickelt haben, rennt man damit offene Türen ein. Bei dieser Gelegenheit wird uns wieder bewusst, dass die Bürgermeisterin ein intaktes Feuchtbiotop am Rathaus vernichten ließ. Da fühlten sich nicht nur Insekten wohl.
Es besteht Hoffnung, dass mit dem Bau des Geh-und Radweges nach Tannenbach noch dieses Jahr begonnen wird.
Datenschutzgrundverordnung. Ganz sicher sind Sie damit schon konfrontiert worden. Den Mitgliedern des Gemeinderates lag bei den Sitzungsunterlagen auch eine Stellungnahme der Bayerischen Staatsregierung vor. Wir halten fest, es handelt sich um eine europaweite Grundverordnung und ein “bayerischer Weg” ist nichts weiter als eine schwarze Wahlkampfblase, die schnell zerplatzt, wenn ein Gericht ein Urteil spricht.
Als verantwortungsbewusste Mitglieder des Gemeinderates nehmen wir unsere Pflicht, Anfragen zu stellen, sehr ernst.
Es ist noch nicht lange her, da war der Bau einer “Dirt bike” (besondere Einrichtung für Radfahrkünstler) für unsere Gemeinde ganz wichtig. Nachdem in Weikenreuth am Bolzplatz, dort wo die Einrichtung entstehen sollte, nichts zu sehen ist, fragten wir nach. Antwort der Bürgermeisterin: Wurde nicht genutzt und daher abgebaut.
Eine weitere Anfrage von uns lautete, was mit dem Spielplatz an der Denzenlohestraße geschehen soll. Die Anfrage war verbunden mit einer längeren Liste von Mängeln. Es wurde Prüfung zu gesagt.
Vor Monaten wurde den GR eine Machbarkeitsstudie bezüglich Dorfladen in Altenplos zugesagt. Wir reklamierten das und es wurde uns die Aushändigung der Machbarkeitsstudie nun zu gesagt. Aus der Antwort konnten wir entnehmen, dass sich eine Gruppe von Bürgern um die Angelegenheit kümmert und beim Dorfparkfest eine Werbestand errichten will. Von irgendwelchen Aktivitäten der Gemeinde war keine Rede mehr.
Welches Haftungsrisiko geht eine/ein ehrenamtlich Helferin bzw. Helfer ein, wenn er oder sie bei einer Aktion eines Vereines, im Rahmen des Ferienprogrammes, beteiligt. Da unsere erste Anfrage nicht ausreichend beantwortet wurde, fassten wir nach. Leider bleibt es dabei, dass ein freiwilliger Helfer seine Freizeit opfern muss, eventuell Zeugnisse vor zu legen hat und dann auch noch ein Haftungsrisiko trägt, das nicht überschaubar ist. Da kann man es niemand verdenken, wenn er/sie dieses Risiko nicht eingeht. Was das für unser gemeindliches Leben bedeutet, wird sich zeigen. Das Problem kann natürlich n i c h t auf gemeindlicher Ebene geklärt werden.

Interessantes aus dem Gemeindebereich
Monatelang stand eine große Bautafel am Fehringer Platz. Lt. dieser Tafel sollte dort ein medizinisches Dienstleistungszentrum entstehen. Bei der kürzlich statt gefundenen Bürgerversammlung teilte die Frau Bürgermeisterin mit, dass es mit der Verwirklichung noch sehr lange dauern kann. Vor ein paar Tagen wurde nun die Bautafel entfernt. Wurde damit der Plan begraben?
Es war nicht weit von Erpressung entfernt, wie die Gemeinden gezwungen wurden, eine Straßenausbaubeitragssatzung zu erlassen. Auch unsere Gemeinde beugte sich dem Diktat. Alle Diskussionen und die stundenlangen Beratungen waren für die Katz. Denn die CSU-Staatsregierung hat das Gesetz aufgehoben. Anlieger müssen nun nichts mehr zahlen, wenn die Straße vor ihrem Anwesen von Grund auf saniert wird. De Gemeinden fehlen aber diese Mittel. Die Staatsregierung hat eine “großzügige” Hilfe von 100.000 Millionen Euro pro Jahr versprochen. Bei rund 2.200 Gemeinden sind das rund 45.000 Euro für eine Gemeinde. Also der berühmte Tropfen auf den heißen Stein.
Wer von Heinersreuth nach Cottenbach fährt und die erste Abzweigung nach links nimmt, der kommt weiterhin nach Martinsreuth und Unterkonnersreuth. Ortsfremde tun sich allerdings schwer, denn vom Wegweiser ist nur noch der Rahmen vorhanden und das seit längerer Zeit.
Gefällt auch Ihnen der Schlossplatz nicht mehr, dann empfehlen wir, Kontakt mit der Gemeinde aufzunehmen.
So viel für heute.
Eine schöne Sommerzeit wünschen die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte der SPD