Die SPD-Gemeinderatsfraktion Heinersreuth:
Bei uns werden Sie auch in Zukunft hier informiert!


Optimismus ist angesagt und war auch aus den Redebeiträgen von Landratskandidat Halil Tasdelen und "unserer Parlamentarischen Stasatssekretärin" Annette Kramme beim traditionellen Heringsessen der Ortsvereine Heinersreuth und Altenplos herauszuhören. Der Beifall der zahlreichen Zuhörer zeugte von großer Zustimmung. Der Mitgliederentscheid über GroKo wird mit ja ausgehen, denn die vielen Errungenschaften in dem ausgehandelten Vertrag für Bildung, Rentensicherheit, deutliche Verringerung von befristeten Arbeitsverhältnissen und vieles mehr haben den klaren sozialdemokratischen Stempel. Nur mit der SPD wird es in Deutschland, in Europa und global in die richtige Richtung gehen...


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger
nach einer langen Pause trafen sich die Mitglieder des Gemeinderates zu ihrer ersten Sitzung im neuen Jahr, am 30.1.18.
Die Gemeinderätinnen und -räte wurden über ein Schreiben des Staatlichen Bauamtes an Frau Opel (Bürgerinitiative Verkehr raus aus Heinersreuth) informiert. Wie zu erwarten: nichts Neues.
Das Landratsamt will eine gezackte Linie auf der Kreisstraße (Einmündung von der B 85 auf die Cottenbacher Straße) anbringen. Leider nur in einer sehr begrenzten Länge. Diese Maßnahme trägt ganz sicher nicht zur Verbesserung der dortigen Verkehrssituation bei.
Da der Träger der Heinersreuther Kindertagesstätte im letzten Geschäftsjahr kein Defizit machte, sondern ein Überschuss erzielte, ist die Gemeinde nicht bereit, Bundesmittel weiter zu geben.
Trotz reger Bautätigkeit verringerte sich die Einwohnerzahl von Heinersreuth. 2017 sind sechs Personen mehr weggezogen als zugezogen, die Zahl der Todesfälle war um sieben höher als die Zahl der Geburten. So sank die Einwohnerzahl von 3.750 auf 3.737.
Seilbahn und kein Ende. Nachdem der Gemeinderat eine Seilbahn am alten Heinersreuther Sportplatz ablehnte, stellte ein Bürger aus Cottenbach den Antrag, eine solche zwischen den beiden Weihern am Ortsrand von Cottenbach aufzubauen. Dieser Antrag fand nur zwei Befürworter, die Bürgermeisterin und den Jugendbeauftragten.
Ein Bauantrag auf dem Grundstück Lohweg 3a war unproblematisch.
Bereits heiß diskutiert in der Nachbarschaft, die Nutzungsänderung für das frühere Gasthaus Grüngraben. Beantragt wird der Umbau in fünf Wohneinheiten. Der Gemeinderat erteilte sein Einverständnis nicht, da vor allem Stellplätze fehlen und eine derart dichte Bebauung nicht in das bestehende Wohngebiet passt.
Der Erweiterung der Biogasanlage wurde zugestimmt. Das bedeutet nicht eine größere Stromproduktion im Jahr, sondern eine flexiblere Reaktionsmöglichkeit auf zeitlich begrenzten höheren Strombedarf.
Bei einem Bauantrag im Baugebiet „Am Bienenhof” gab es eine längere Diskussion um Höhen. Mehrheitlich stimmte der Gemeinderat dem Antrag der Bauwerber zu.
Natürlich fand der eigene Bauantrag „Erweiterung der Kindertagesstätte Sausewind” die Zustimmung des Gremiums.
Der Gemeinderat wurde informiert über die Genehmigungsfreistellung Eichenring 9 (Baugebiet Breiter Acker).
Gerne bestätigt wurde die Wahl des Kommandanten und seines Stellvertreters der Feuerwehr Cottenbach, Mathias Potzel und Johannes Leischner. Beiden herzlichen Dank für ihr ehrenamtliches Engagement.
Das Team der Standesbeamten ergänzt künftig Frau Theresa Bergmann.
Leider ist die Preiserhöhung für die Datenbank Standesamt nicht zu verhindern.
Hinter dem Kürzel ISEK steckt „Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept”. Auf eine Ausschreibung an 11 entsprechende Büros antworteten 6. Die Verwaltung wertete die Angebote aus und in der Februarsitzung werden drei Büros dem Gemeinderat ihre Vorstellung darlegen. Vereinfacht ausgedrückt bedeutet das, dem Gemeinderat wird vorgeführt, wie sich unsere Gemeinde entwickeln könnte bzw. sollte. Natürlich sind diese Arbeiten nicht kostenlos. - Die Gemeinde steht unter einem gewissen Zugzwang von “oben”. Die Mitglieder der SPD-Fraktion wird das nicht abhalten, sich selbst - wie gewohnt - Gedanken zu machen.
Seit mehr als 1 1/2 Jahren steht am Fehringer Platz ein Bauschild für ein Gebäude für medizinische Dienstleistung, vereinfacht ausgedrückt Ärztehaus. In der letzten Sitzung informierte die Verwaltung über ein genehmigungsfreies Bauvorhaben “Ärztehaus”. So weit, so gut. Ob man für oder gegen ein solches Haus ist, ändert nichts an der Zulässigkeit des Bauvorhabens.
Ob Mietverträge und mit wem bestehen, entzieht sich unserer Kenntnis. Bekannt ist, dass noch ein Arzt gesucht wird. Ob ein Arztsitz (Voraussetzung für eine Kassenzulassung), vorhanden ist, bezweifeln wir.
In diesem Zusammenhang ein Blick auf die medizinische Versorgung in unserer Gemeinde. Nachdem Dr. Kielisch seine Tätigkeit am 31.12.2017 beendete, übernahm Frau Hilmer allein die Betreuung der Patienten. Natürlich in der gewohnten Form, d.h. Sprechstunden vormittags von Montag bis Freitag und Abendsprechstunden am Montag und am Donnerstag. Selbstverständlich werden auch weiter Hausbesuche durchgeführt.
Daneben gibt es eine Zahnarztpraxis, ein Facharztpraxis, ein Dentallabor, eine Apotheke und Praxen für Physiotherapie. Für eine Gemeinde unserer Größenordnung sehr gut.
Was tut sich außerhalb von Sitzungen in der Gemeinde? Das Personalkarusell dreht sich weiter. Seit 1.5.14 verließen bzw. verlassen fünf Mitarbeiter die Gemeinde.
Was den Dorfladen in Altenplos betrifft warten wir auf die Machbarkeitsstudie. Erst dann wird man klarer sehen.
Der Aufstellung des Mainauenhofes im Dorfpark wurde grundsätzlich zugestimmt. Allerdings fehlt bis heute ein sinnvolles Nutzungskonzept.
Wenn der Eindruck erweckt werden soll, dass künftig keine schweren Lkw`s mehr durch unsere Gemeinde fahren, dann ist das leider falsch. Uns ist kein Verkehrsgutachten bekannt, das diese Maßnahme vorsieht.
Es war schon die Rede von der Erweiterung der Kindertagesstätte Sausewind. Diese Einrichtung kann heuer ihr 40jähriges Jubiläum feiern. Es waren Sozialdemokraten, die schon damals vorausschauend dachten und handelten. Besondere Verdienste erwarb sich der langjährige SPD-Gemeinderat Max Pfauntsch, von dem wir uns leider vor einigen Wochen verabschieden mussten.
In der Darstellung der Gemeinde in der Bayreuther Sonntagszeitung schaltete auch die Frau Abgeordnete Gudrun Brendel-Fischer eine Anzeige und meinte “Hier lässt es sich gut aushalten” Richtig Frau Brendel-Fischer. Warum ist das so? Weil sozialdemokratische Bürgermeister und Gemeinderäte eine hervorragende Infrastruktur schufen, die keinen Vergleich zu scheuen braucht.
So viel für heute. Bleiben Sie uns gewogen. Wir würden Sie gerne beim politischen Aschermittwoch mit prima Heringen am 14.2.18 um 17:30 Uhr im Gasthaus Vogel begrüßen.
Ihre SPD-Gemeinderatsfraktion


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